Schwertküste

19. Mirtul 1481 TZ
Ankunft in Phandalin

Die Gruppe kommt am frühen Morgen in Phandalin an, gibt den Wagen samt Inhalt wie geplant bei Barthens Vorräte ab und kassiert die Belohnung ein. Der Besitzer, Elmar Barthen, hat seit etwa einer Woche nichts mehr von Gundren gehört. Außerdem warnt er die anderen vor einer Bande namens Rotmäntel, die die Stadt seit einigen Monaten terrorisiert. Leoric spricht den naheliegenden Schmied auf die Rotmäntel an, doch dieser rückt aus lauter Angst vor den Ganoven kaum mit der Sprache heraus. Dass einer der besagten Rotmäntel die beiden ganz offensichtlich von der anderen Straßenseite aus beobachtet, schüchtert den Schmied endgültig ein. Leoric versucht den Ganoven zur Rede zur Stellen, doch er wird direkt sehr aggressiv abgewiesen.

Unterdessen erkundet Rellon weiter die Stadt, auf der Suche nach einer Bibliothek. Er entdeckt dabei den Schrein des Glücks, ein Lager des Löwenschild Warenhandels und das Stadthaus. Am Stadthaus bemerkt er einen Zettel mit der großen Aufschrift “Belohnung!”, den er aber ignoriert. Stattdessen erkundigt er sich dort nur nach dem Aufenthaltsort von Schwester Garaele und geht daraufhin wieder zurück zum Schrein, wo sie nun aufzufinden ist. Er schildert der Priesterin seine Visionen und fragt nach dem Schloss Felsenschlund. Sie kann ihm nicht direkt helfen, erzählt ihm aber von einer legendären Todesfee, die einem eine beliebige Frage beantworten kann, wenn man ihr ein Geschenk bringt und es schafft sie gut zu stimmen. Sie heißt Agatha und ihr Versteck befindet sich in der Nähe der Ruine von Coniberry. Schwester Garaele besitzt einen silbernen Kamm, der angeblich Agatha zu ihren Lebzeiten gehörte. Die Schwester wollte den Kamm dazu benutzen, um herauszufinden, wo sich ein legendäres Zauberbuch des verstorbenen Magiers Bogentle befindet. Jedoch ist die Todesfee ihr nicht erschienen. Sie gibt Rellon den Kamm, damit er sein Glück versuchen kann. Sie verspricht ihm außerdem eine Belohnung, wenn er ihr beim Auffinden des Buches helfen kann, und wird selbst nach Hinweisen zum Schloss Felsenschlund suchen. Die beiden tauschen noch ein paar Geschichten aus, bis Rellon schließlich wieder die anderen aufsucht.

Diese sind inzwischen in der Taverne Zum Steinhügel eingekehrt, um dort Sildar aufzusuchen. Da dieser jedoch noch auf seinem Zimmer ist, mischen sich die Gefährten unter die Gäste und Angestellten der Taverne.

Der Besitzer, Toblen Steinhügel, erzählt ihnen etwas mehr über die Rotmäntel. Sie treiben sich meistens in der Schenke Der Schlafende Riese herum und benutzen die alte Tresendar Villa anscheinend als Lager.

Seine Frau, Trilena, erzählt vom Holzschnitzer Thel Drendrar, der sich mutig gegen die Ganoven gestellt hat, es aber mit seinem Leben bezahlen musste. Außerdem werden seine Frau und sein Kind vermisst.

Die Schneiderin Freda, zu Gast in der Taverne, erzählt davon, dass die Rotmäntel nahezu alle Geschäfte in Phandalin terrorisieren. Nur um das Bergbauamt und die Inhaberin namens Halia scheinen sie einen großen Bogen zu machen, obwohl es dort viel zu holen gäbe.

Pip, der kleine Sohn von Toblen und Trilena, verrät von einem Erlebnis im Wald südlich der Tresendar Villa. Er war dort mit seinem Freund Carp spielen, als dieser auf einen versteckten Tunnel stößt. Er wurde jedoch von einem der Rotmäntel entdeckt und schroff verscheucht. Carp ist der Sohn von Qelline Erlenblatt, einer Bäuerin hier im Ort.

Die Gefährten hecken einen Plan aus, wie sie den Rotmänteln eine Lektion erteilen können. Sie vereinbaren mit Freda, dass sie ihnen rote Mäntel zur Verfügung stellt, die nach Sonnenuntergang bei ihr abgeholt werden können. Damit will man sich unter die Ganoven mischen, um sie auszuspähen. Außerdem wird diskutiert, ob und wie ein mit Schlaftrunk vergiftetes Weinfass in die Schenke der Rotmäntel geschmuggelt werden kann.

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18. Mirtul 1481 TZ
Goblins!

Die Gefährten stoßen auf zwei tote, von schwarzgefiederten Pfeilen bespickte Pferde, die den Weg blockieren. Es ist ein Hinterhalt von Goblins, die abseits des Weges in den Bäumen auf die Gruppe gewartet hat. Der Überraschungsmoment geht jedoch verloren, da einer der Goblins niesen muss und vom Baum fällt, auf dem er gelauert hat. Die Goblins können ohne Verluste besiegt werden.

Später stellt sich heraus, dass es die Pferde von Gundren Steinsucher und seinem Begleiter Sildar Hallwinter waren, die die Goblins auf dem Weg platziert hatten. Außerdem findet Rellon einen Trampelpfad, der tiefer in den Wald hineinführt und von den Goblins anscheinend häufiger benutzt wurde.

Man entschließt sich dazu, sich aufzuteilen. Rellon und Bravin bleiben am Wagen, der etwas abseits des Weges abgestellt wird und der Rest folgt dem Trampelpfad. Er führt an einigen Fallen vorbei, die jedoch gemieden werden können und endet nach etwa 5 Meilen an einer kleinen Lichtung mit einer Höhle, aus der ein kleiner Bach fließt. Aus Richtung der Höhle sind Goblingelächter und Knurren zu hören.

In der Zwischenzeit stößt ein alter Mann mit seinen kleinen Heuwagen auf die Gefährten, die am Dreikeiler-Pfad geblieben sind. Er fährt Richtung Phandalin, aber die toten Pferde blockieren noch den Weg. Nach etwas Herummeckern bringt er Rellon und Bravin dazu, den Weg freizuräumen und bedankt sich dafür mit einem Kupferstück, was er den beiden im vorbeifahren zuwirft.

Alcyn, Einkil und Leoric beschließen, dass es zu riskant ist zu dritt die Höhle zu erkunden. Alcyn eilt zurück, um die anderen zu holen, samt der zwei Pferde des Wagens im Schlepptau. Den Wagen jedoch lassen sie zwischen Bäumen am Wegesrand stehen. Am Rande der Lichtung vor der Höhle werden die nervösen Pferde von Leoric beruhigt und angebunden. Gemeinsam wagen sich die Gefährten in die Höhle, doch schon vor dem Eingang werden sie von Goblinschützen abgefangen, die seitlich der Höhle in Dornenbüschen gelauert haben. Nachdem die zwei Schützen im Handumdrehen erledigt waren, geht es am Bach entlang in die Höhle.

Einkil, gefolgt vom Rest, stößt in einem Raum östlich des Baches auf zwei verwahrloste, aggressive Wölfe, die an einen Felsen gekettet sind. Sie greifen zunächst an, aber Leoric schafft es letztendlich mit Hilfe von Trockenfleisch einen der beiden auf seine Seite zu ziehen, der dann den zweiten Wolf totbeißt.

Nebenbei entdeckt Rellon eine in die Steinwand eingeritzte Zeichnung am Höhleneingang, die einen Goblinkopf mit brennenden Augen darstellt. Es ist ein Symbol für Maglubiyet, den Goblingott.

Hinter dem Raum mit den Wölfen ist ein schmaler Schacht, der nach oben führt. Einkil und später auch Leoric klettern den Schacht hoch und sehen im darüberliegenden Raum einen Käferbären mit einem weiteren Wolf und diverse Kisten. Leoric versucht vom Schacht aus den Käferbären mit einem gekonnten Schuss zu überraschen, jedoch bemerkt ihn der Wolf und landet einen tödlichen Biss, der Leoric ohnmächtig wieder nach unten fallen lässt. Einkil rettet ihn mit einem Heilzauber.

Derweilen hat Alcyn, der die Höhle nach hinten absichern wollte einen Steilhang zum westlichen Teil der Höhle erklommen um das Innenleben weiter zu erkunden. Geschickt erspäht er durch seinen Spiegel einen Raum voll Goblins, die mit fressen beschäftigt sind, als Rellon tollpatschig ertappt wird. Ein Goblin der auf der Brücke über dem Bach entdeckt ihn und schlägt Alarm, woraufhin der Hauptgang geflutet wird. Die Gefährten können der Flut ausweichen, aber der Überraschungsmoment ist jetzt verspielt. Rellon schafft es mit einem Schlafzauber den Großteil der essenden Goblins zu überraschen und außer Gefecht zu setzen und Alcyn erledigt mit geschickten Angriffen den Rest. Auf einer Anhöhe findet die Gruppe Sildar Hallwinter, wie er gefesselt auf dem Boden liegt. Er wurde von den Goblins übel zugerichtet und kann kaum ein Wort sprechen, zeigt aber große Dankbarkeit für die Rettung. Außerdem berichtet er, dass Gundren Steinsucher woanders hin gebracht wurde. Derweilen entdeckt Rellon weitere Wandmalereien, die u.a. Symbole für Maglubiyet, eine Art Festung oder Burg und das Wort “Felsenschlund” in Goblinisch darstellen.

Inzwischen ist der Rest der Truppe gefolgt, nur Bravin hat sichtlich Schwierigkeiten mit dem Steilhang und verletzt sich stark, bis Alcyn ihm endlich mit einem Seil hilft. Gemeinsam stößt die Gruppe über die Brücke in den östlichen Teil der Höhle vor. Nur Leoric und Sildar bleiben zurück, um sich zu erholen. Aber die verbliebenen Goblins haben nur darauf gewartet und bieten starke Gegenwehr. Alcyn und Rellon werden schnell außer Gefecht gesetzt und der Rest hat sichtlich Mühe, die überzähligen Goblins zu bekämpfen. Das Blatt wendet sich erst spät, nachdem auch Leoric und Sildar wieder dazustoßen, um ihren Gefährten in der Notlage zu helfen. Der Käferbär, den die Goblins Klarg nennen, greift erst spät gemeinsam mit seinem Wolf in den Kampf ein. Aber als der Wolf erledigt wird, flieht Klarg sofort.

Nachdem die Gefährten die letzten Goblins endlich erledigt haben, entdecken sie in Klargs Raum viele Kisten und Fässer, die einen blauen Löwenkopf aufgemalt haben. Dazwischen befindet sich auch Klargs Truhe, die viele Münzen, zwei Tränke und andere Wertgegenstände enthält. Rellon kann mit Hilfe eines Beschwörungszaubers herausfinden, dass der Löwenkopf das Siegel des Löwenschild Warenhandels ist.

Nach einer kurzen Rast und gründlicherem Durchsuchen aller Kisten, treten alle den Rückweg zum Wagen an. Von Klarg und dem überlebenden Wolf findet sich keine Spur. Sildar erzählt den anderen von seiner Vermutung, dass die Goblin-Sippe sich Felsenschlund nennt und es noch weitere von ihnen gibt, die sich im gleichnamigen Schloss Felsenschlund befinden, über das sie öfters reden. Außerdem scheint Klarg auf jemanden zu hören, den er Schwarze Spinne nennt. Sildar beschließt direkt in der Nacht noch weiter nach Phandalin zu reisen, aber die Gefährten schlagen ein Nachtlager beim Wagen auf und fahren erst am nächsten Morgen weiter.

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16. - 17. Mirtul 1481 TZ
Fahrt nach Phandalin

Am zweiten Morgen tritt die Gruppe mit dem Wagen die Reise nach Phandalin an. Sie reist die Hochstraße entlang nach Süden, bis sie auf den Dreikeiler-Pfad nach Osten abbiegt.

Der erste Tag vergeht ereignislos und am Abend setzt man sich am Lagerfeuer zusammen, um sich näher kennenzulernen. Während Leoric das eigens erjagte Reh zubereitet, sorgt Alcyn für musikalische Unterhaltung. Auch der zweite Tag bleibt ohne Zwischenfall.

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15. Mirtul 1481 TZ
Zusammentreffen in Niewinter

Alcyn Sturmwind bekommt von Gundren Steinsucher den Auftrag, eine Wagenladung voller Werkzeuge und Proviant sicher nach Phandalin zu bringen. Er trifft sich in der Taverne Zum Brünstigen Eber mit Bravin, Rellon Galanodel, Leoric und Einkil Steinsucher, die seinem Ruf nach Geleitschutz gefolgt sind. Alle stellen sich kurz vor, Alcyn schildert die Details des Auftrags und verspricht jedem 10 Goldmünzen.

Nachdem das Geschäftliche geklärt ist, zieht sich Alcyn für die Nacht zurück. Rellon besucht den Oghma-Tempel, um noch etwas nach Ruinen im Umkreis von Phandalin zu recherchieren und bleibt dort bis zum Morgen. Der Rest verweilt noch ein wenig in der Taverne bei Bier und Musik. Einkil versucht sein Glück auf der Tanzfläche bei einer Zwergendame namens Tilda, jedoch schafft er es leider nicht bei ihr zu landen. Leoric sucht zum Übernachten die Hafentaverne Der Rostige Anker auf, die anderen nehmen sich Zimmer im Brünstigen Eber.

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